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Autoren-Interviews

Moe Teratos Der Autor
Moe Teratos wurde im Jahre 1982 in Duisburg geboren, wuchs dort auf und lebt derzeit mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Krefeld.
Sie entdeckte schon früh ihre blühende Fantasie. Jetzt beginnt sie, ihre im Kopf immer wieder abspielenden Geschichten auf Papier zu bringen.
Stell dich doch bitte kurz den Lesern vor
Hallo liebe Leser, mein Name ist Moe Teratos (übrigens ein Pseudonym), ich bin 31 Jahre jung und lebe derzeit mit meinem Mann und meinen Katzen in der schönen Stadt Krefeld. Ich habe 2011 mit dem Schreiben begonnen und bewege mich mit meinen Büchern im Thriller- und Horrorbereich.
Wann hast du die besten Ideen?
Haha, erzähl ich immer wieder gern: unter der Dusche. Irgendwie bin ich dann immer vollkommen entspannt und werde regelmäßig dort von Ideen überfallen. Unter der Dusche ist sogar mal eine komplette Kurzgeschichte entstanden, die in den Mängelexemplaren: Dystopia zu finden ist.
Was inspiriert dich zum Schreiben?
Vieles. Andere Bücher, Filme, Computerspiele, aber auch die Menschen um mich herum. Wenn mir mal wieder ein anderer Autofahrer auf die Nerven geht, stelle ich mir vor, wie ich ihn töten könnte (tue es aber natürlich nicht) und übernehme es dann manchmal in meinen Büchern.
Wurden Ereignisse oder Personen aus deinem eigenen Leben eingearbeitet?
Bestimmte Personen oder Ereignisse jetzt nicht unbedingt, aber so kleine Details des eigenen Lebens fließen doch immer wieder in meine Geschichten mit ein, wie zum Beispiel meine Liebe zu Tieren (ich kann in meinen Büchern einfach keine Tiere töten) oder meine Tollpatschigkeit, die ich zum Beispiel in meinem nächsten Roman eingebaut habe.
Gibt es für dich Vor- und Nachteile des Autorenlebens?
Klar, Vorteile sind, dass ich von zu Hause aus arbeiten kann und mein eigener Boss bin, Nachteil ist ganz klar, dass ich nie weiß, wie viel Geld am Ende des Monats dabei rauskommt.
Sollen deine Bücher eine bestimmte Botschaft übermitteln?
Eigentlich nicht. Ich möchte damit den Leser unterhalten und nicht belehren. Vielleicht ist mal ein kritischer Unterton dabei, der dann aber nicht unbedingt beabsichtigt ist.
Wie viel Zeit vergeht, zwischen einer Idee und der Fertigstellung eines Buches?
Puh, unterschiedlich. Also so im Durchschnitt sind es 4-5 Monate, denke ich, kann aber auch schneller gehen oder länger dauern.
Gibt es Momente, in denen man gar keine Ideen mehr hat, oder Schreibunlust?
Bis jetzt hatte ich das noch nicht, kann aber noch passieren. Und wenn mich das überkommen sollte, stell ich mich einfach so lange unter die Dusche, bis mir eine neue Idee einfällt.
Muss ein bestimmter Gegenstand immer beim Schreiben dabei sein?
Eine Flasche Schwip-Schwap, light versteht sich. Klingt doof, ist es vielleicht auch, aber ich trinke beim Schreiben unheimlich viel und am liebsten dieses Getränk. Wenn ich keine Flasche auf dem Tisch stehen hab, werde ich nervös.
Wie gehst du mit negativen Rezensionen oder Meinungen um?
Anfangs kam ich damit nicht zurecht, mein Mann durfte sich in der Zeit einiges von mir anhören, aber ich habe dazugelernt, bin gereift und akzeptiere mittlerweile fast jede schlechte Rezension, solange sie das Buch betreffen, wenn es direkt gegen mich geht, trifft mich das immer noch hart. Denn wer wird schon gern im Internet von Fremden als Irre oder Geisteskranke bezeichnet? Aber auch damit muss man als Autor zu leben lernen. Und vor allem weiß ich ja selbst, dass ich nicht so bin, wie manche vielleicht denken. Ich bin noch viel schlimmer :D
Könntest du dir vorstellen, in einem komplett anderen Genre ein Buch zu veröffentlichen?
Ja, eigentlich schon. Da gibt es ja einiges. Fantasy, Sci-Fi, alles möglich. Nur einen Liebes- oder Erotikroman wird es von mir wahrscheinlich niemals geben …
Beschreibe dich in 5 Worten
Groß, tollpatschig, Perfektionistin, tierlieb, Familienmensch