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Autoren-Interviews
Buch-Cover Injektion
Melisa Schwermer
Wenn der erste Liebesurlaub zum Albtraum wird...

Verraten und verkauft: Das romantische Wochenende in einer idyllischen Berghütte entwickelt sich für Angelika zum Schrecken ohne Ende.
Zu spät bereut sie, dass sie sich auf dieses Abenteuer eingelassen hat: Hilflos ist sie einem Mann ausgeliefert, der keine Skrupel kennt.
In eine Privatklinik entführt, erlebt die junge Frau ihren schlimmsten Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint …

Ein intensiver Thriller, der für Leser ab 16 Jahren geeignet ist.
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 9781496038449
Jessi's Rezension
Der erste angedachte Liebesurlaub von Angelika und Jörg, endet plötzlich und abrupt im Horrorszenario.

Der Schreibstil von Melissa Schwermer ist frei raus und unterhält den Leser stellenweise mit schwarzem Humor und witzigen Gedankengängen. Was dem ein oder anderen sicherlich bitter aufstoßen wird, da manche Situationen dadurch nicht so wahrgenommen werden, wie sie eigentlich sollten. Meiner Meinung nach begeistert die Protagonistin Angelika aber genau deswegen. Die inneren Gespräche mit sich selbst, sind erfrischend und ihre Persönlichkeit wirkt auf den Leser sympathisch. Ebenfalls wird auf unnötige Ausschmückungen von Beschreibungen, die zum querlesen verleiten, verzichtet.

Einen Stern abziehen musste ich für das plötzliche und unbefriedigende Ende. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen und hinterließ bei mir einen bitteren Nachgeschmack.

Zum Schluss des Buches, bekommt der Leser einen kleinen Einblick in die Entwicklung der Geschichte. Was ursprünglich als Kurzgeschichte startete, wurde überarbeitet und präsentiert sich jetzt als vollendete Version von „Injektion“.

Fazit
„Injektion“ ist eine gelungene Mischung aus Spannung und bedrückender Grundstimmung ;) Trotz kleiner Stolpersteine, was Fehler im Text und ein offenes Ende angeht, erhält es 4 Blutsterne mit ein wenig Luft nach oben.

Über den Autor
Melisa Schwermer wurde 1983 in Offenbach am Main geboren und lebt noch immer im Rhein-Main-Gebiet.
Bereits als Kind verschenkte sie lieber selbst geschriebene Geschichten anstelle von Selbstgebasteltem. Nach einer Lehre als Industriekauffrau beschloss sie, dass das Leben mehr für sie bereithalten müsste und holte ihr Abitur auf dem Abendgymnasium nach. Dann widmete sie sich ihrer Leidenschaft und begann ein Germanistik-Studium mit Philosophie als Zweitfach, eine Promotion folgt bald.
Neben dem Studium schreibt sie leidenschaftlich Horror-Geschichten, der neueste Titel "Injektion" schaffte es in die Top 20 der Kindle Charts.
Neben dem Schreiben und Lesen füllen ihre zwei schwarzen Katzen ihr Leben aus. Zudem ist sie engagiert im Tierschutz und liebt Musik, die vorallem Gitarren und aussagekräftige Texte beinhalten sollte.

Buchdetails
Erscheinungsdatum: 18. März 2014
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Buch Text: 180 Seiten
Jessi's Bewertung: starstarstarstar

Melisa Schwermer Der Autor

Melisa Schwermer wurde 1983 in Offenbach am Main geboren und lebt noch immer im Rhein-Main-Gebiet.
Bereits als Kind verschenkte sie lieber selbst geschriebene Geschichten anstelle von Selbstgebasteltem. Nach einer Lehre als Industriekauffrau beschloss sie, dass das Leben mehr für sie bereithalten müsste und holte ihr Abitur auf dem Abendgymnasium nach. Dann widmete sie sich ihrer Leidenschaft und begann ein Germanistik-Studium mit Philosophie als Zweitfach, eine Promotion folgt bald.
Neben dem Studium schreibt sie leidenschaftlich Horror-Geschichten, der neueste Titel "Injektion" schaffte es in die Top 20 der Kindle Charts.
Neben dem Schreiben und Lesen füllen ihre zwei schwarzen Katzen ihr Leben aus. Zudem ist sie engagiert im Tierschutz und liebt Musik, die vorallem Gitarren und aussagekräftige Texte beinhalten sollte.
Stell‘ dich den Lesern bitte vor
Mein Name ist Melisa und ich bin Jahrgang 83. Als Spätberufene habe ich zunächst eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht, bis ich mir überlegt habe, dass ich doch noch ein wenig mehr machen möchte. Also habe ich auf dem Abendgymnasium mein Abitur nachgeholt und studiert. Außerdem habe ich mir vor zirka zwei Jahren den Traum erfüllt, mein Geschriebenes auch zu veröffentlichen.
Wann hast du die besten Ideen?
Das ist ganz unterschiedlich. Auf jeden Fall immer dann, wenn ich sie nicht erzwinge. Manchmal sehe ich eine Situation, die ich in meinem Kopf weiterspinne, gehe an einem verfallenen Haus vorbei und frage mich, was es für eine Geschichte hat oder überlege, was wäre wenn..?
Worum geht es in „Injektion“?
In Injektion geht es um eine junge Frau, Angie, die mit ihrer neuen Liebe das erste Mal in den Urlaub fährt. Dieser verläuft dann ganz anders als geplant und sie wacht in einem Krankenhaus auf. Dort beginnt dann für sie ein wahrer Alptraum...
Wurden Ereignisse oder Personen aus deinem eigenen Leben eingearbeitet?
Ein bisschen was vom Autor steckt meiner Meinung nach in jeder Geschichte.
Gibt es Vor- und Nachteile des Autorenlebens?
Es gibt sicherlich Zeiten, in denen man ein wenig verzweifelt. Man fragt sich, wer den "Scheiß" überhaupt lesen will und zweifelt ganz arg an sich. Das geschieht meistens, wenn man seine Geschichte das etlichste Mal überarbeitet. Dann hängt sie einem zum Hals raus und man überlegt kurzzeitig, alles hinzuschmeißen. Zumindest geht es mir immer so. Wenn dann aber die ersten Rückmeldungen kommen und man sieht, dass sich die Mühe gelohnt hat, dass der Leser einen versteht und mitfiebert, das man (auch als Horror/Thriller Autorin) die Menschen berührt... Das ist einfach toll und alle Anstrengungen wert.
Wie viel Zeit vergeht, zwischen einer Idee und der Fertigstellung eines Buches?
Das kommt darauf an. Ich bin eine Autorin, die wenig plottet. Bei mir entsteht der Großteil der Geschichte während des Schreibens, sie erzählt sich quasi selbst. Deswegen bin ich auf oft überrascht, von Wendungen, die nicht vorhergesehen waren. Meistens bin ich aber in knappen zwei Monaten durch damit, wobei es Tage gibt, an denen ich fast nichts schreibe und dann wieder Tage, da entstehen dreißig Buchseiten.
Wann hast du mit dem Schreiben begonnen?
Als Kind. Blöde Antwort, ist aber so. Nur da komplett für mich selbst. Später habe ich es eine Weile ruhen lassen und während meiner Lehre dann wieder damit angefangen. Seit ich das erste Buch dann auch wirklich veröffentlicht habe, habe ich Blut geleckt und will nie wieder damit aufhören :)
Welches ist dein Lieblingsbuch aus der eigenen Feder?
Den Käfer liebe ich, weil er mein Erstling war. Aber meine Antwort muss natürlich Injektion lauten, da dieses Buch mein persönlicher Bestseller ist (wenn auch total überraschend).
Gibt es Momente, in denen man gar keine Ideen mehr hat, oder Schreibunlust?
Klar, vor allem dann, wenn man etwas erzwingen will. So geht es zumindest mir. Dann mache ich auch mal tagelang nichts, lese einfach nur, was ich lesen will oder lasse mich berieseln. Meinst kommt das dann von ganz allein wieder.
Wie gehst du mit negativen Rezensionen oder Meinungen um?
Zu Beginn war das wirklich hart, man fühlt sich zuerst ungerecht behandelt, will trotzig reagieren oder ist peinlich berührt und fühlt sich ertappt. Jetzt, nach dem dritten Buch lerne ich, besser damit umzugehen. Man kann nicht jedem gefallen und was manche schreiben, hat nicht immer etwas mit der Qualität zu tun. Den einen ist das Buch zu soft, zu langweilig, es passiert ihnen nicht genug, andere finden es zu blutig, eklig oder krank. Wieder andere mögen deine Figur nicht, können ihr Verhalten nicht nachvollziehen oder mögen deinen Humor nicht. Mit solchen Anmerkungen kann ich leben, aber ich kann es leider nicht ändern. Andere Kritik ist mehr als gerechtfertigt, mit meinen Enden bin ich selbst nicht zufrieden, aber man lernt ja mit jedem Buch dazu. Noch kann ich es einfach nicht besser, beim nächsten Mal ist es dafür aber vielleicht ein Hammer Ende. Ich ziehe mir einfach immer das raus, was mich weiterbringt, den Rest schlucke ich. Immerhin haben all diese Leute mein Buch gelesen und ich bin sehr dankbar dafür.
Könntest du dir vorstellen, in einem komplett anderen Genre ein Buch zu veröffentlichen?
Jein. Wenn ich mich dabei wohlfühlen würde, es zu schreiben sicher. Aber ich kann mir momentan nicht vorstellen, etwas anderes als blutige Thriller oder Horror zu verfassen.
Beschreibe dich in 5 Worten
Ungeduldig, Ehrlich, Direkt, Loyal, Hilfsbereit